Der niedliche Blick beinhaltet auch ein Bewusstsein für Vergänglichkeit. In ihm kann sich Dankbarkeit und Demut ausdrücken. Das lässt sich zumindest in den Malereien und Smartphone Zeichnungen von Adrian Mudder erkennen.
Seine Wahrnehmung alltäglicher und vermeindlich trivialer Momente, die er meistens noch in der Situation selbst auf dem Handy festhält, ist behutsam, manchmal liebevoll, manchmal melancholisch, aber immer ohne Missgunst dem Gesehenen gegenüber. Seine Motive beinhalten oft, dass dem Unbelebtem ein Gesicht verliehen wird. In seinen grotesk-niedlichen Bildern können Menschen animalisch sein, Tiere menschlich und Dinge zu Tieren werden. Er enthierarchisiert damit die Beziehung zwischen Ihnen – den Menschen, den Tieren und den Dingen.
Annekathrin Kohout
Vita
1986 geboren in Delmenhorst
2013-2015 Meisterschülerstudium an der HBK Braunschweig bei Prof. Olav Christopher Jenssen
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